Caucasus Analytical Digest (CAD)
Der «Caucasus Analytical Digest (CAD)» wird vierteljährlich als Internet-Publikation vom dem Caucasus Research Resource Center (CRRC-Georgia), der externe Seite Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen, dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich, dem externe Seite Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich und der externe Seite deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) herausgegeben. Der «Caucasus Analytical Digest (CAD)» analysiert die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in den drei südkaukasischen Staaten Aserbaidschan, Armenien und Georgien hinsichtlich der internationalen und der Sicherheitsdimension der Entwicklung dieser Region.
Der Caucasus Analytical Digest wird editiert von externe Seite Lusine Badalyan, externe Seite Sandra Fernandes, externe Seite Farid Guliyev, externe Seite Lili Di Puppo, externe Seite Jeronim Perović, externe Seite Abel Polese, externe Seite Koba Turmanidze.
Die Korrespondenz-Editoren sind und (Co-Editor), und der Layout-Editor ist .
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Aktuelle Ausgaben
Nr. 147: Time, Gender, and Inequality in Georgia
Diese Ausgabe analysiert Daten des Georgia Time Use Survey (GTUS) 2020–2021. Zusammengenommen zeigen die vier Beiträge, dass geschlechtsspezifische Arbeits- und Freizeitverteilungen trotz des sozialen und wirtschaftlichen Wandels in georgischen Haushalten nach wie vor tief verwurzelt sind. Die Beiträge identifizieren anhaltende Ungleichheiten hinsichtlich der Beteiligung an der Kinderbetreuung, des subjektiven Zeitdrucks, der Freizeitgewohnheiten und der gemeinsam verbrachten Zeit im Haushalt. Die begrenzte Beteiligung von Vätern an der Kinderbetreuung, der überproportionale Zeitdruck, unter dem Frauen stehen, der ungleiche Zugang zu Freizeit sowie die ungleiche Aufteilung der Hausarbeit deuten allesamt auf fortbestehende Geschlechterhierarchien hin, die das tägliche Leben prägen.
Nr. 146: The Transformation of Armenian-Russian Relations
Die Ausgabe untersucht die tragenden Säulen in den armenisch-russischen Beziehungen, nämlich die politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verbindungen, welche diese Beziehungen strukturieren, aber gleichzeitig auch einengen. Der erste Beitrag analysiert die politischen Spannungen ausgelöst durch Missverständnisse und das Überschreiten „roter Linien“, während sich der zweite Beitrag mit der abnehmenden Militärkooperation seit der russischen Vollinvasion der Ukraine beschäftigt, welches als Armeniens Versuch einer sicherheitspolitischen Diversifizierung interpretiert wird. Der letzte Beitrag betont, dass die internationalen Sanktionen gegen Russland die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern signifikant verändert haben.