Russian Analytical Digest (RAD)
Der «Russian Analytical Digest (RAD)» analysiert Ereignisse, Trends und Entwicklungen im Hinblick auf die politische, wirtschaftliche, sicherheitspolitische und gesellschaftliche Situation in Russland. Jede Ausgabe enthält akademische und policy-relevante Artikel von internationalen Autoren, zudem themenbezogene statistische Informationen, Grafiken und Meinungsumfragen. Die Publikation wird vom Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich zusammen mit der Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies (IERES) und dem Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich herausgegeben. Die Editoren des RAD sind externe Seite Fabian Burkhardt, externe Seite Vassily Klimentov, externe Seite Matthias Neumann, externe Seite Robert Orttung, externe Seite Jeronim Perović, externe Seite Heiko Pleines, und externe Seite Hans-Henning Schröder.
Der RAD ist eine Partnerpublikation der «Russland-Analysen», des «Russian Regional Report» und des Caucasus Analytical Digest (CAD).
Alle Ausgaben
Aktuelle Ausgaben
Nr. 339: Russia and Syria After Assad's Fall
Die drei Beiträge in dieser Ausgabe beleuchten verschiedene Aspekte der russisch-syrischen Beziehungen. Hafssa Kouskous analysiert, wie die russische private Militärfirma Wagner eine zentrale Rolle bei der Festigung der russischen Interessen in Syrien spielte, nachdem Moskau 2015 in den syrischen Bürgerkrieg eingegriffen hatte. Mit einem Sprung in die Gegenwart untersuchen die Beiträge von Bilal Salaymeh und Vassily Klimentov die russisch-syrischen Beziehungen nach dem Sturz des Diktators Bashar al-Assad im Dezember 2024. Sie beleuchten die Herausforderungen, die die bilateralen Beziehungen erschweren, und zeigen auf, wie Damaskus und Moskau sich trotz der Zunahme bilateraler Kontakte im Jahr 2025 weiterhin misstrauisch gegenüberstehen.
Nr. 338: Agricultural Trade in Geopolitical Context
In dieser Ausgabe des Russian Analytical Digest wird untersucht, wie der Agrarhandel zunehmend von strategischen und geopolitischen Überlegungen geprägt wird. Der erste Beitrag beleuchtet Russlands Wandel zu einem bedeutenden Schweinefleischexporteur im Zuge der Importsubstitution und zeigt auf, wie stärker diskretionäre Handelspolitiken zu erhöhter Marktvolatilität geführt haben. Der zweite Artikel analysiert Russlands erneutes Engagement im Jemen und zeigt, wie Weizenexporte genutzt werden, um in einem konfliktgeprägten Umfeld Einfluss auszubauen.