Russian Analytical Digest (RAD)
Der «Russian Analytical Digest (RAD)» analysiert Ereignisse, Trends und Entwicklungen im Hinblick auf die politische, wirtschaftliche, sicherheitspolitische und gesellschaftliche Situation in Russland. Jede Ausgabe enthält akademische und policy-relevante Artikel von internationalen Autoren, zudem themenbezogene statistische Informationen, Grafiken und Meinungsumfragen. Die Publikation wird vom Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich zusammen mit der Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies (IERES) und dem Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich herausgegeben. Die Editoren des RAD sind externe Seite Fabian Burkhardt, externe Seite Vassily Klimentov, externe Seite Matthias Neumann, externe Seite Robert Orttung, externe Seite Jeronim Perović, externe Seite Heiko Pleines, und externe Seite Hans-Henning Schröder.
Der RAD ist eine Partnerpublikation der «Russland-Analysen», des «Russian Regional Report» und des Caucasus Analytical Digest (CAD).
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Aktuelle Ausgaben
Nr. 337: Scenarios for Russia's Future
Wohin steuert Russland? Nachdem Russlands unprovozierte Invasion der Ukraine nun schon seit über vier Jahren andauert, befasst sich diese Ausgabe des RAD mit dieser immer wiederkehrenden Frage. Mikhail Troitskiy skizziert vier mögliche Szenarien für die russische Aussenpolitik und konzentriert sich dabei auf Bedingungen, die das Ende des Krieges herbeiführen könnten, sowie auf weitere mögliche Entwicklungstrends für die Zeit danach. William Dixon und Maksym Beznosiuk untersuchen die Logik der innenpolitischen Entwicklung Russlands und stützen sich dabei auf Milan Svoliks Theorie der autoritären Regierung. Zusammen genommen tragen die Beiträge zur laufenden Diskussion über die Entwicklungsperspektiven Russlands bei.
Nr. 336: Nuclear Arms
Anlässlich des Auslaufens des New-START-Vertrags bietet diese Ausgabe einen Überblick über die Entwicklung der Atomwaffenverträge zwischen Russland und den USA. Peter Rutland beschreibt die Entwicklung der verschiedenen Verträge seit dem Ende des Kalten Krieges und erörtert die Kalkulation der aktuellen russischen und US-amerikanischen Regierung in Bezug auf Atomwaffen. Asya Cooley und Skye Cooley analysieren die Entwicklung des russischen militärischen Denkens zur atomaren Abschreckung seit den 1950er-Jahren. Sie unterscheiden dabei sieben Phasen von der nuklearen Proliferation bis zur hybriden strategischen Abschreckung. Die Ausgabe enthält zudem Grafiken zur Dokumentation der Atomwaffenarsenale.