Russian Analytical Digest (RAD)
Der «Russian Analytical Digest (RAD)» analysiert Ereignisse, Trends und Entwicklungen im Hinblick auf die politische, wirtschaftliche, sicherheitspolitische und gesellschaftliche Situation in Russland. Jede Ausgabe enthält akademische und policy-relevante Artikel von internationalen Autoren, zudem themenbezogene statistische Informationen, Grafiken und Meinungsumfragen. Die Publikation wird vom Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich zusammen mit der Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies (IERES) und dem Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich herausgegeben. Die Editoren des RAD sind externe Seite Fabian Burkhardt, externe Seite Vassily Klimentov, externe Seite Matthias Neumann, externe Seite Robert Orttung, externe Seite Jeronim Perović, externe Seite Heiko Pleines, und externe Seite Hans-Henning Schröder.
Der RAD ist eine Partnerpublikation der «Russland-Analysen», des «Russian Regional Report» und des Caucasus Analytical Digest (CAD).
Alle Ausgaben
Aktuelle Ausgaben
Nr. 336: Nuclear Arms
Anlässlich des Auslaufens des New-START-Vertrags bietet diese Ausgabe einen Überblick über die Entwicklung der Atomwaffenverträge zwischen Russland und den USA. Peter Rutland beschreibt die Entwicklung der verschiedenen Verträge seit dem Ende des Kalten Krieges und erörtert die Kalkulation der aktuellen russischen und US-amerikanischen Regierung in Bezug auf Atomwaffen. Asya Cooley und Skye Cooley analysieren die Entwicklung des russischen militärischen Denkens zur atomaren Abschreckung seit den 1950er-Jahren. Sie unterscheiden dabei sieben Phasen von der nuklearen Proliferation bis zur hybriden strategischen Abschreckung. Die Ausgabe enthält zudem Grafiken zur Dokumentation der Atomwaffenarsenale.
Nr. 335: The Limits of Economic Adaptation
In dieser Ausgabe wird die Frage nach den strukturellen Grenzen des russischen Wirtschaftsmodells untersucht. Tatiana Mitrova analysiert, wie sich der Ölsektor von einem Motor der wirtschaftlichen Entwicklung zu einem Instrument der kurzfristigen fiskalischen Stabilisierung gewandelt hat. Stephen Wegren untersucht, wie die Gier nach Bereicherung und die tief verwurzelte Korruption im Agrar- und Lebensmittelsektor die Lebensmittelsicherheit und die institutionelle Integrität untergraben. Fabian Burkhardt et al. dokumentieren die umfassende, rücksichtslose Umverteilung von Vermögenswerten an Vertraute des Regimes, welche die langfristigen Eigentumsrechte untergräbt. Schliesslich diskutiert Sebastian Hoppe, wie Regime-Insider mit stark personalisierten Netzwerken durch Vermittlung versuchen, ein erschöpftes und labiles Ressourcenmodell zu kompensieren.