Russian Analytical Digest (RAD)
Der «Russian Analytical Digest (RAD)» analysiert Ereignisse, Trends und Entwicklungen im Hinblick auf die politische, wirtschaftliche, sicherheitspolitische und gesellschaftliche Situation in Russland. Jede Ausgabe enthält akademische und policy-relevante Artikel von internationalen Autoren, zudem themenbezogene statistische Informationen, Grafiken und Meinungsumfragen. Die Publikation wird vom Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich zusammen mit der Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies (IERES) und dem Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich herausgegeben. Die Editoren des RAD sind externe Seite Fabian Burkhardt, externe Seite Vassily Klimentov, externe Seite Matthias Neumann, externe Seite Robert Orttung, externe Seite Jeronim Perović, externe Seite Heiko Pleines, und externe Seite Hans-Henning Schröder.
Der RAD ist eine Partnerpublikation der «Russland-Analysen», des «Russian Regional Report» und des Caucasus Analytical Digest (CAD).
Alle Ausgaben
Aktuelle Ausgaben
Nr. 340: The Transformation of Armenian-Russian Relations
Die Ausgabe untersucht die tragenden Säulen in den armenisch-russischen Beziehungen, nämlich die politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verbindungen, welche diese Beziehungen strukturieren, aber gleichzeitig auch einengen. Der erste Beitrag analysiert die politischen Spannungen ausgelöst durch Missverständnisse und das Überschreiten „roter Linien“, während sich der zweite Beitrag mit der abnehmenden Militärkooperation seit der russischen Vollinvasion der Ukraine beschäftigt, welches als Armeniens Versuch einer sicherheitspolitischen Diversifizierung interpretiert wird. Der letzte Beitrag betont, dass die internationalen Sanktionen gegen Russland die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern signifikant verändert haben.
Nr. 339: Russia and Syria After Assad's Fall
Die drei Beiträge in dieser Ausgabe beleuchten verschiedene Aspekte der russisch-syrischen Beziehungen. Hafssa Kouskous analysiert, wie die russische private Militärfirma Wagner eine zentrale Rolle bei der Festigung der russischen Interessen in Syrien spielte, nachdem Moskau 2015 in den syrischen Bürgerkrieg eingegriffen hatte. Mit einem Sprung in die Gegenwart untersuchen die Beiträge von Bilal Salaymeh und Vassily Klimentov die russisch-syrischen Beziehungen nach dem Sturz des Diktators Bashar al-Assad im Dezember 2024. Sie beleuchten die Herausforderungen, die die bilateralen Beziehungen erschweren, und zeigen auf, wie Damaskus und Moskau sich trotz der Zunahme bilateraler Kontakte im Jahr 2025 weiterhin misstrauisch gegenüberstehen.