Russian Analytical Digest (RAD)
Der «Russian Analytical Digest (RAD)» analysiert Ereignisse, Trends und Entwicklungen im Hinblick auf die politische, wirtschaftliche, sicherheitspolitische und gesellschaftliche Situation in Russland. Jede Ausgabe enthält akademische und policy-relevante Artikel von internationalen Autoren, zudem themenbezogene statistische Informationen, Grafiken und Meinungsumfragen. Die Publikation wird vom Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich zusammen mit der Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies (IERES) und dem Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich herausgegeben. Die Editoren des RAD sind externe Seite Fabian Burkhardt, externe Seite Vassily Klimentov, externe Seite Matthias Neumann, externe Seite Robert Orttung, externe Seite Jeronim Perović, externe Seite Heiko Pleines, und externe Seite Hans-Henning Schröder.
Der RAD ist eine Partnerpublikation der «Russland-Analysen», des «Russian Regional Report» und des Caucasus Analytical Digest (CAD).
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Aktuelle Ausgaben
Nr. 338: Agricultural Trade in Geopolitical Context
In dieser Ausgabe des Russian Analytical Digest wird untersucht, wie der Agrarhandel zunehmend von strategischen und geopolitischen Überlegungen geprägt wird. Der erste Beitrag beleuchtet Russlands Wandel zu einem bedeutenden Schweinefleischexporteur im Zuge der Importsubstitution und zeigt auf, wie stärker diskretionäre Handelspolitiken zu erhöhter Marktvolatilität geführt haben. Der zweite Artikel analysiert Russlands erneutes Engagement im Jemen und zeigt, wie Weizenexporte genutzt werden, um in einem konfliktgeprägten Umfeld Einfluss auszubauen.
Nr. 337: Scenarios for Russia's Future
Wohin steuert Russland? Nachdem Russlands unprovozierte Invasion der Ukraine nun schon seit über vier Jahren andauert, befasst sich diese Ausgabe des RAD mit dieser immer wiederkehrenden Frage. Mikhail Troitskiy skizziert vier mögliche Szenarien für die russische Aussenpolitik und konzentriert sich dabei auf Bedingungen, die das Ende des Krieges herbeiführen könnten, sowie auf weitere mögliche Entwicklungstrends für die Zeit danach. William Dixon und Maksym Beznosiuk untersuchen die Logik der innenpolitischen Entwicklung Russlands und stützen sich dabei auf Milan Svoliks Theorie der autoritären Regierung. Zusammen genommen tragen die Beiträge zur laufenden Diskussion über die Entwicklungsperspektiven Russlands bei.