Ukrainian Analytical Digest (UAD)
Der «Ukrainian Analytical Digest (UAD)» wird jeden zweiten Monat als Internet-Publikation vom Center for Security Studies (CSS) an der ETH Zürich (www.css.ethz.ch), der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen (externe Seite www.forschungsstelle.uni-bremen.de), dem Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich (externe Seite www.cees.uzh.ch) und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) (externe Seite https://dgo-online.org/) herausgegeben. Der «Ukrainian Analytical Digest (UAD)» analysiert die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in der Ukraine im Kontext der internationalen und sicherheitspolitischen Dimension der Entwicklung des Landes.
Editorial Board:
externe Seite Fabian Burkhardt, externe Seite Ivan Gomza, externe Seite Guido Hausmann, externe Seite Roman Horbyk, externe Seite Tetiana Kostiuchenko, externe Seite Tetiana Kyselova, externe Seite Yulia Kurnyshova, externe Seite Jeronim Perović.
Corresponding Editors:
Eduard Klein () and Heiko Pleines (), both Research Centre for East European Studies at the University of Bremen.
Layout:
Matthias Neumann, Research Centre for East European Studies at the University of Bremen ()
Der UAD ist eine Partnerpublikation der «Ukraine-Analysen» (externe Seite https://www.laender-analysen.de/ukraine-analysen/).
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Nr. 18: Ukrainian Refugees in Europe
Diese Ausgabe des Ukrainian Analytical Digest vereint Beiträge zur Flucht, Integration und den Zukunftsperspektiven von UkrainierInnen, die seit der russischen Vollinvasion 2022 ihr Land verlassen haben. Der erste Artikel zeichnet den Rückgang der Rückkehrabsichten sowie die Entwicklung der Aufnahmepolitik nach und hebt die wachsende Bedeutung der Sicherheitslage in der Ukraine sowie bevorstehende rechtliche Veränderungen im Zuge des Auslaufens des temporären Schutzstatus hervor. Die folgenden Beiträge widmen sich der Arbeitsmarktintegration. Eine Vergleichsstudie für Mittel- und Osteuropa identifiziert zentrale Einflussfaktoren für Beschäftigung, darunter die Erwerbstätigkeit vor der Flucht, Geschlecht und Betreuungspflichten, und verweist zugleich auf Probleme wie berufliche Dequalifizierung und die mangelnde Anerkennung von Abschlüssen. Eine Fallstudie zu Deutschland zeigt, dass die Beschäftigungsquote steigt, während das geschlechterspezifische Gefälle weiterhin besteht, was die Bedeutung von Sprachkenntnissen, sozialen Netzwerken und der Anerkennung von Qualifikationen unterstreicht. Den Abschluss bildet eine Fallstudie zu ukrainischen Geflüchteten in Transnistrien, die veranschaulicht, wie rechtliche Unsicherheit und lokale politische Bedingungen den Zugang zu Unterstützung und Beschäftigung prägen. Insgesamt verdeutlichen die Beiträge die Vielfalt der Fluchterfahrungen sowie den zunehmend langfristigen Zeitraum der Vertreibung in Europa.
Nr. 17: Protests, Resistance, Activism
Ukrainian Analytical Digest Nr. 17 beschäftigt sich mit den Themen Protest, Aktivismus und Widerstand. Hatsko et. al analysieren die landesweiten Proteste im Sommer 2025 gegen die Schwächung der Institutionen zur Korruptionsbekämpfung. Heiko Pleines diskutiert anhand von neuen Meinungsumfragen, wie die Proteste auf dem Maidan 2013/14 aus heutiger Sicht bewertet werden. Susann Worschech und Yuriy Matsiyevsky zeigen die Facetten des ukrainischen Widerstands in den besetzten Gebieten auf und Oleksandra Kokhan wirft einen Blick auf den Aktivismus für den Erhalt architektonischer Denkmäler im historischen Kyjiw.