CSS News und Impact
Rational unvorbereitet: Warum die Schweizer Bevölkerung selektiv vorsorgt
Die aktuelle CSS Study zur individuellen Katastrophenvorsorge zeigt eine Bevölkerung, die Gefahren wie Hitzewellen und Cyberangriffe wahrnimmt, aber nur selektiv vorsorgt. Eine verhaltensökonomische Lesart kann das Paradox der Risikowahrnehmung anhand dreier Mechanismen erklären.
Vorbereitung auf den Krieg: Militarisierung der russischen Jugend
Junge Menschen sind zu einer zentralen Zielgruppe der Militarisierung Russlands geworden. Über Schulen, Jugendorganisationen und Ausbildungszentren versucht der Staat, Patriotismus zu vermitteln, Loyalität zu fördern und die nächste Generation auf Krieg vorzubereiten.
Nachrichtendienstliche Dynamiken: Handwerk, Technologie und Vertrauen
Technologischer Wandel, geopolitische Unsicherheiten und systemische Rivalitäten verändern das nachrichtendienstliche Handwerk – Westliche Dienste müssen Geheimhaltung und Transparenz neu austarieren.
Trockenheit und Waldbrände
In West- und Mitteleuropa herrscht im Sommer 2026 extreme Trockenheit - auch in der Schweiz. Gleichzeitig liegen die Temperaturen deutlich über dem langjährigen Durchschnitt und die Waldbrandaktivität ist aussergewöhnlich hoch. CSS-Expert:innen aus den Bereichen Resilienz und Krisenmanagement sowie Brandforschung haben hochaktuelle Publikationen zum Thema der Resilienz gegenüber – und Reaktion auf Wetterextreme verfasst und beleuchten dieses Phänomen in den Medien aus verschiedenen Perspektiven.
Extreme Trockenheit in der Schweiz: Strategien des Bevölkerungsschutzes
In der Schweiz herrscht fast flächendeckend extreme Trockenheit, eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Wie können Schweizer Bevölkerungsschutzorganisationen auf lokaler und nationaler Ebene darauf reagieren? Und wie können sie sich für künftige Trockenheitsereignisse wappnen? Diesen Fragen gehen die CSS-Expert:innen Jurgena Kamberaj und Simon Aebi in ihrem Risk and Resilience Report «Strategien zur Resilienz gegenüber Trockenheit in der Schweiz» nach.
What Christopher Nolan’s The Odyssey Tells Us About the Perils of Violating International Law
Einer der am meisten erwarteten Filme des Jahres, Christopher Nolans The Odyssey, kam Anfang dieses Monats in die Kinos. Schätzungen zufolge sahen den Film allein am Eröffnungswochenende weltweit rund 15 bis 18 Millionen Menschen. Obwohl der Film keine politische Analyse ist, regt diese Neuinterpretation von Odysseus’ Heimkehr dazu an, über den Zustand der heutigen Welt nachzudenken – insbesondere über den Stellenwert des Völkerrechts.
Ein «Produktionsverbund Drohnen» für die Schweizer Armee
Militärische Kleindrohnen sind zu einem zentralen Element moderner Kriegführung geworden. Eine neue Studie des Centers for Security Studies (CSS) der ETH Zürich zeigt, wie private und staatliche Akteure in der Schweiz zusammenarbeiten können, um im Spannungs- und Verteidigungsfall eine ausreichende Versorgung mit derartigen Systemen zu gewährleisten.
Kohärenz in der Schweizer Aussen- und Sicherheitspolitik: Vier Handlungsfelder
In einer Zeit globaler Unordnung müssen Aussen- und Sicherheitspolitik möglichst eng verschränkt und strategisch agieren. Entsprechende Massnahmen drängen sich in den Bereichen Frieden und Sicherheit, Aussensicherheitspolitik, europäische Sicherheitskooperation und Neutralität auf. Neben Bundesrat und Bundesverwaltung können auch das Parlament, die Wissenschaft und weitere Akteure zu einer ganzheitlichen Politikgestaltung beitragen.
Accounting for Alliance: Burden-Shifting at the Ankara Summit
Wie bereits beim NATO-Gipfel in Den Haag ging es auch am diesjährigen Zusammentreffen in Ankara hauptsächlich darum, den kleinsten gemeinsamen Nenner der transatlantischen Sicherheitszusammenarbeit zu finden und US-Präsident Donald Trump zufriedenzustellen. Anstatt eine strategische Vision zu entwerfen, beschränkt sich die Gipfelerklärung weitgehend auf eine administrative Bestandsaufnahme der Lastenteilung.
Ein «Produktionsverbund Drohnen» für die Schweiz
Diese Studie untersucht, welche Vorbereitungen die Schweizer Behörden heute treffen können, um im Spannungs- oder Verteidigungsfall eine ausreichende Versorgung der Armee mit militärischen Kleindrohnen zu gewährleisten. Entscheidend ist dabei eine geeignete Balance zwischen Qualität (Innovationsfähigkeit) und Quantität (Skalierfähigkeit). Eine solche Balance ist auf Grundlage hergebrachter Versorgungsstrategien kaum erzielbar.