CSS News und Impact
The Nuclear Non-Proliferation Treaty Review Conference: Nuclear Negotiation Breakdown
Das Scheitern der Konsensfindung auf der Überprüfungskonferenz des Vertrages über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT) offenbart zunehmende Risse in der Architektur der nuklearen Gouvernance. Das fragile Gleichgewicht, auf dem die globalen Normen zur Nichtverbreitung beruhen, ist zunehmend vom Zusammenbruch bedroht.
UNO-ETH-Partnerschaft unter dem Dach der Albert Einstein School of Public Policy
Die 2023 besiegelte Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen und der ETH Zürich fördert den Austausch zwischen den beiden Institutionen und stärkt somit Projekte im Bereich Frieden und Sicherheit, humanitäre Hilfe und nachhaltige Entwicklung. Im Juni 2026 geht die Partnerschaft vom Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich an die Albert Einstein School of Public Policy an der ETH Zürich über. Auch das UN-ETH Student Team wechselt Ende Juni an die Einstein School.
Sicherheits-, verteidigungs- und rüstungspolitische Kooperation in Europa: Nationale Steuerungsmodelle im Vergleich und Entwicklungsmöglichkeiten für die Schweiz
In vielen europäischen Staaten hat eine strategiegeleitete Koordination in der Sicherheits-, Verteidigungs- und Rüstungspolitik stark an Bedeutung gewonnen. Ein zentraler Kristallisationspunkt und Treiber für diese Entwicklung ist die Rüstung.
Bevölkerungsschutz im bewaffneten Konflikt: Ländervergleich zu Schutzbauten und Evakuierungen
Die Rückkehr des bewaffneten Konflikts nach Europa rückt Grundsatzfragen der zivilen Verteidigung wieder in das Zentrum politischer und administrativer Entscheidungen. Ziel dieser Studie ist es, den aktuellen Sachstand sowie die konzeptionelle und operative Umsetzung in den Bereichen Schutzbauten und Evakuierungen vergleichend zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen dabei evidenzbasierte Diskussionen fördern und indirekt die Weiterentwicklung des Schweizer Bevölkerungsschutzes unterstützen.
Spiel einer «schwachen Hand»: Russlands Nahostpolitik
Nach dem Zusammenbruch des Regimes von Baschar al-Assad in Syrien im Dezember 2024 und den Angriffen der USA und Israels auf den Iran im Februar 2026 definiert Russland seine Position im Nahen Osten neu. Der Kreml hat dabei gewisse Erfolge erzielt und dank höherer Ölpreise indirekt vom Krieg im Iran sogar profitiert. Sein Ansehen in der Region ist jedoch nachhaltig beschädigt.
Studie «Sicherheit 2026»
Die Militärakademie an der ETH Zürich und das Center for Security Studies haben die Studie «Sicherheit 2026» veröffentlicht. Die seit 1999 jährlich erscheinende Studie dient der Ermittlung langfristiger Trends in der aussen-, sicherheits- und verteidigungspolitischen Meinungsbildung in der Schweiz.
Japans sicherheitspolitische Wende – Eindrücke aus Tokio
Der Wandel in Japans Sicherheitspolitik wird in der Schweiz weniger eng mitverfolgt als in der EU und der NATO, für die Japan zu einem aussereuropäischen Schlüsselpartner geworden ist. An dieser Stelle werden einige Aspekte der japanischen Debatten beleuchtet, die bei Gesprächen in Tokio aufkamen. Zweck des Besuchs war es, den Austausch des CSS mit japanischen Think Tanks und Instituten zu fördern. Dies im Geiste der sich vertiefenden Beziehungen Schweiz–Japan respektive Europa–Indo-Pazifik.
Dual-Use- und Verteidigungsforschung in Europa
Sicherheitspolitik und strategische Interessen verändern Wissenschaft, Technologie und Innovation (WTI) in Europa. Europäische und EU-EntscheidungsträgerInnen streben zur Erreichung wirtschaftlicher, technologischer und militärischer Ziele mehr Forschung in Dual-Use und Verteidigung und mehr Wissenstransfer zwischen zivilen und militärischen Ökosystemen an. Unabhängig davon, welche Vor- und Nachteile diese Politik mit sich bringt: Europa wendet sich verstärkt der strategischen Wissenschaft zu.
CSS Jahresbericht 2025
Im CSS Jahresbericht 2025 erfahren Sie mehr über die Schwerpunkte und Aktivitäten des CSS in einem Jahr, das von der fortschreitenden Erosion der internationalen Ordnung und wachsender geopolitischer Instabilität geprägt war - Entwicklungen, die evidenzbasierte sicherheitspolitische Analysen und den Dialog wichtiger denn je machen.
Parliamentary Elections in Armenia: A Potential Watershed Moment
Armenien hält am 7. Juni 2026 Parlamentswahlen ab. Die meisten Parteien befürworten eine stärkere Ausrichtung auf Europa, zugleich gelten pragmatische Beziehungen zu Russland parteiübergreifend als unerlässlich. Ob die gegenwärtige Regierung politisch überlebt und den proeuropäischen Kurs fortsetzen kann, hängt davon ab, ob die derzeitige Entspannungsphase mit Aserbaidschan konkrete Ergebnisse bringen kann. CSS-Senior-Researcher Lucas Renaud teilt seine Einschätzungen aus einer Studienreise.