CSS News und Impact
Fired up! Ein mehrstufiger Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zur Waldbrandvorsorge
Das Agora-Projekt «Fired up!» fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zur Waldbrandprävention. Aufbauend auf dem vom SNF finanzierten FiRES-Projekts (TMCG-1_213621) von Christine Eriksen stärkt es die Widerstandsfähigkeit gegenüber Waldbränden in Europa. Das Projekt greift den wachsenden Bedarf auf, technische Top-down-Massnahmen durch soziale Ansätze zu ergänzen, die durch geteilte Verantwortung die Vorbereitung und Bewältigungskapazitäten von Gemeinschaften stärken.
Wettlauf ins Ungewisse: Warum KI-Sicherheitsforschung nun gefragt ist
Die rasante Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz weckt Sicherheitsbedenken. Kern des Problems ist das Zusammenspiel zwischen hoher Innovationsgeschwindigkeit und der Schwierigkeit, den Fähigkeitszuwachs neuer Modelle verlässlich vorauszusagen. Wirksame Regulierungen und Vereinbarungen dürften vorerst schwierig umzusetzen sein; unmittelbar geboten ist vor allem eine Stärkung der KI-Sicherheitsforschung.
Reorganising European Security: Pragmatism over Grand Plan
In den vergangenen vier Jahren haben tiefgreifende Veränderungen im strategischen Umfeld Europas zu einer Restrukturierung der europäischen Sicherheit geführt. Die europäische Sicherheitszusammenarbeit ist heute geprägt von einem vielschichtigen Gefüge formeller und informeller Kooperationsformate, zunehmend diffuser Führung aufgrund sich wandelnder Machtverhältnisse sowie von Pragmatismus statt eines umfassenden Plans.
Lehrtätigkeit des CSS im Herbstsemester 2026
Die Lehrveranstaltungen des CSS sind zentraler Bestandteil der Studienprogramme des Departementes für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften (D-GESS) der ETH Zürich und des Center for Comparative and International Studies (CIS) der ETH Zürich und der Universität Zürich.
Das CSS heisst Prof. Dr. Annette Idler herzlich willkommen
Prof. Dr. Annette Idler wurde Anfang 2026 zur ordentlichen Professorin für Globale Sicherheit am Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften (D-GESS) der ETH Zürich ernannt – und gleichzeitig zur künftigen Direktorin des Center for Security Studies (CSS) designiert. Sie wird ab 2029 die Nachfolge von Prof. Dr. Andreas Wenger antreten, der zu diesem Zeitpunkt emeritiert wird.
Interessenwahrung in einer geoökonomischen Welt: Schweizer Hochseeflagge
Die Schweizer Hochseeflotte steht vor einer ungewissen Zukunft. Mit einer Repositionierung der Flagge unter Nutzung des Potenzials des maritimen Sektors in der Schweiz könnte sie ein nützliches Instrument an den Schnittstellen von Wirtschafts- und Sicherheitsfragen werden. Das gemeinsame Interesse an resilienten Lieferketten kann Grundlage für eine neue Partnerschaft zwischen Bund und Unternehmen bilden.
Narrative in Friedensprozessen: Schwarz-Weiss-Denken überwinden
Einfache Konfliktgeschichten üben eine starke Anziehungskraft aus und verbreiten sich leicht. Wem es gelingt, Narrative in Friedensprozessen komplexer zu gestalten, dem erschliessen sich Wege zu einem nachhaltigen Frieden.
Hybride Angriffe auf kritische Infrastrukturen: Wie kann Drohnenabwehr aussehen?
Der Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig hat erneut gezeigt, wie wichtig Drohnenabwehr im Kontext hybrider Aktionsführung ist. Ein wirksamer Objektschutz hängt unter anderem von der technologischen Machbarkeit, der spezifischen Verwundbarkeit des Objekts, der Zielsetzung des Angreifers sowie den rechtlichen Gegebenheiten ab. Tendenziell ist dabei eine Investition in Sensorik ausschlaggebender und praktikabler als ein Fokus auf den Abschuss der Drohne.
Nature-Artikel: Mit Satellitendaten die Konfliktforschung stärken
Die CSS-Forscherinnen Valerie Sticher, Corinne Bara und Jenniina Kotajoki haben gemeinsam mit Forschenden der ETH, EPFL, Universität Zürich und internationalen Partnern eine Studie im weltweit führenden Wissenschaftsjournal Nature publiziert. Darin zeigen sie auf, wie Satellitendaten die Konfliktanalyse stärken und somit dazu beitragen können, Kriegsfolgen besser einzuschätzen und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung einzudämmen.
CSS Web Talk «Über Grenzen hinweg üben: Die EU MODEX Switzerland und die internationale Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz»
Die Schweiz ist vom 6. bis 9. Oktober 2026 erstmals Gastgeberin einer EU-MODEX-Übung und bringt Akteure des Schweizer Bevölkerungsschutzes mit internationalen Einsatzteams zusammen. In einem realitätsnahen Szenario wird erprobt, wie diese Teams nach einem schweren Erdbeben in der Westschweiz versammelt, koordiniert und in die bestehenden Strukturen integriert werden.