CSS News und Impact
Zehn Erkenntnisse aus dem Iran-Krieg für die Schweizer Sicherheitspolitik
Der Iran-Krieg verdeutlicht den Niedergang der regelbasierten internationalen Ordnung. Aus dem Kriegsgeschehen und den regionalen und globalen Folgen lasse sich auch Erkenntnisse für die Schweizer Sicherheitspolitik gewinnen. Zehn dieser Erkenntnisse werden in diesem Blogbeitrag zur Diskussion gestellt.
India as a Strategic Partner for Europe: Opportunities and Limits
Indiens wachsendes geopolitisches und wirtschaftliches Gewicht wirkt sich auf seine Rolle als wichtiger Partner für Europa aus und bringt sowohl bedeutende Chancen als auch erhebliche Herausforderungen für Europa mit sich. Dieser Blogbeitrag basiert auf den Eindrücken von CSS-Expertin Dr. Gesine Webers Reise nach Indien, wo sie Anfang März am Raisina Dialogue teilnahm.
Waffenstillstände: Integration neuer Technologien
Neue Technologien verändern die Kriegsführung. Waffenstillstands-abkommen müssen die Art der Gewalt widerspiegeln, die damit beigelegt werden soll – und damit auch neue Technologien und deren Auswirkungen. Laut Simon J. A. Mason, Ivan Zaccagnini und Julian Th. Hottinger sind Anpassungen bei der Vorbereitung, Verhandlung und Umsetzung solcher Abkommen erforderlich.
Fokus Naher und Mittlerer Osten
Die militärische Eskalation zwischen Israel, den USA und dem Iran und die regionale Ausweitung des Kriegs prägen die sicherheitspolitische Lage im Nahen und Mittleren Osten. Doch auch Europa und weitere Teile der Welt spüren die Auswirkungen des Kriegs immer deutlicher. Was bedeuten die gegenwärtigen Entwicklungen für Europa und die Schweiz?
Strategic Trends 2026
Strategic Trends, die jährliche Leitpublikation des Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich, untersucht die zentralen Kräfte und Entwicklungen, die die globale Sicherheit prägen. Und analysiert die sicherheitspolitischen Herausforderungen und Chancen in einer Welt, die sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet.
Belarus im Sog des russischen Kriegs in der Ukraine
Durch Repression im Innern und Unterstützung des russischen Kriegs gegen die Ukraine hat sich das belarussische Regime ins Abseits manövriert. Die Sanktionen haben Belarus hart getroffen, das Land jedoch weiter in Richtung Moskau getrieben. In dieser CSS Analyse erklären Jonathan Raspe und Jeronim Perović, dass die Europäer angesichts der angespannten regionalen Lage entscheiden müssen, ob sie auf Belarus zugehen sollten, um dessen Abhängigkeit von Russland zu verringern.
Environmental Entry Points for Mediation
Simon J. A. Mason, Sebastian Kratzer und Edward Jackson betonen, dass die Zusammenarbeit bei Umweltproblemen ein Ansatz sein kann, um Sicherheits- und Friedensgespräche in Gang zu bringen. Mit der weltweiten Zunahme der Umweltzerstörung und von bewaffneten Konflikten stellt sich die Frage, inwiefern dieser Ansatz praktikabel ist und wo seine Grenzen liegen.
EU-Sicherheitspartnerschaften: Eine Zwischenbilanz
Die EU hat ihre Zusammenarbeit mit Drittstaaten im Bereich Sicherheit und Verteidigung seit 2022 deutlich verstärkt. Ihr neues Format von Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaften eröffnet interessante Perspektiven für eine massgeschneiderte Kooperation, auch wenn ihm klare Grenzen gesetzt sind. Der politische Kontext für weitere Partnerschaften ist jedoch günstig.
Frauen, Frieden, Sicherheit: Globale Normen, lokale Praxis
Geschlechtergleichberechtigung steht im Mittelpunkt der Women,
Peace and Security (WPS) Agenda, die die globale Friedens- und Sicherheitsordnung geprägt hat. Marion Hischier betont in dieser CSS-Analyse, dass die Gegenreaktion gegen Initiativen zur Gleichstellung der Geschlechter und Vorwürfe der Auferlegung von Normen die Dringlichkeit kultureller Kompetenz bei der Umsetzung der Agenda unterstreichen.
UNO-ETH-Partnerschaft gewinnt an Dynamik
Das UNO-ETH-Forum von Ende Oktober in Zürich zeigte, wie Forschende Expertise und Know-how in Fragen der internationalen Politik einbringen können. Verschiedene Projekte zeigen, wie konkret die Zusammenarbeit bereits geworden ist.