Mediation und Friedensförderung

Die Ziel des Fachgebiets Mediation am Center for Security Studies besteht darin, zu effektiveren Friedensprozessen und damit zu einer friedlicheren und sichereren Welt beizutragen. Unsere Arbeit zielt darauf ab, Plattformen für Dialog, Verhandlung und Mediation zu schaffen, um gewaltsame politische Konflikte anzugehen. Durch konfliktsensitive und partizipative Forschung, die direkte Unterstützung von Friedensprozessen und die Ausbildung von PraktikerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen in den Bereichen Mediation, Verhandlung und Friedensförderung schlagen wir eine Brücke zwischen evidenzbasierter Forschung und Friedenspraxis, um der weltweiten Eskalation von Gewalt entgegenzuwirken.

People celebrating in a hall with flags

Fachgebiete

Als internationales Lernzentrum ist das Center for Security Studies an der ETH Zürich einzigartig positioniert, um zu effektiven Friedensprozessen beizutragen, indem es Wissen, Fähigkeiten und Netzwerke in den Bereichen Friedensmediation und Verhandlung entwickelt. Wir verfügen über Expertise in folgenden Bereichen:

Methodik

Mediations- und Verhandlungsmethodik, einschließlich Konfliktanalyse, Prozessgestaltung, Mediationsfähigkeiten und verschiedene pädagogische Ansätze zur Vermittlung dieser Fähigkeiten.

Technologie

Inwiefern unterstützt die Technologie Mediations- und Friedensförderungsaktivitäten? Wie beeinflussen gesellschaftliche oder politische Systeme den Einsatz von Technologien? Wie beeinflussen die Technologien gesellschaftliche und politische Systeme?

Weltanschauung

Religion, Wertesysteme, Kultur und wie diese Elemente Konflikte und deren Transformation beeinflussen.

Sicherheit

Waffenstillstände, Sicherheitsarrangements und ihre Rolle in Friedensprozessen; gemeinsame Entwicklung effektiver politischer Prozesse, die Waffenstillstände mit langfristig tragfähigen politischen Lösungen verbinden.

Inklusivität und Nachhaltigkeit

Unterstützung lokaler/Insider-Mediationen und Entwicklung von Mediations- und Friedensnetzwerken, Erhöhung der Sichtbarkeit von Forschenden und Praktiker*innen aus politisch marginalisierten oder unterrepräsentierten Gemeinschaften, sowie Entwicklung und Anwendung intersektionaler Analysen.

Prinzipien und Methoden

Wir arbeiten unter der Berücksichtigung der folgenden Prinzipien:

Verbindung von Forschung und Praxis

Kombination von akademischer Forschung, Ausbildung, Politikberatung und praktischer Tätigkeit im Bereich der Mediation und Friedensförderung.

Do no Harm

Entwicklung von ethisch fundierten und kollaborativen Arbeits- und Forschungsmethoden, die in von bewaffneten Konflikten und Instabilität betroffenen Gebieten angewendet werden.

Reflektierende Praxis

Ermöglichung von Dialogen und Verhandlungen auf Augenhöhe, wobei auch Akteure einbezogen werden, die in unterschiedlichen Weltanschauungen und Wertesystemen verankert sind.

Aktuelles zu Mediation und Friedensförderung

Publikationen

Nr. 374: Waffenstillstände: Integration neuer Technologien

Nr. 374: Waffenstillstände: Integration neuer Technologien

Author(s): Simon J. A. Mason, Ivan Zaccagnini, Julian Th. Hottinger
Editor(s): Névine Schepers
Series: CSS Analysen zur Sicherheitspolitik
Publisher(s): Center for Security Studies (CSS), ETH Zürich
Publication Year: 2026

Nr. 372: Umweltbezogene Ansatzpunkte für die Mediation

Nr. 372: Umweltbezogene Ansatzpunkte für die Mediation

Author(s): Simon J. A. Mason, Sebastian Kratzer, Edward Jackson
Editor(s): Lucas Renaud
Series: CSS Analysen zur Sicherheitspolitik
Publisher(s): Center for Security Studies (CSS), ETH Zürich
Publication Year: 2026

Nr. 370: Frauen, Frieden, Sicherheit: Globale Normen, lokale Praxis

Nr. 370: Frauen, Frieden, Sicherheit: Globale Normen, lokale Praxis

Author(s): Marion Hischier
Editor(s): Leo Eigner
Series: CSS Analysen zur Sicherheitspolitik
Publisher(s): Center for Security Studies (CSS), ETH Zürich
Publication Year: 2025

Medienbeiträge

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