Belarus Analytical Digest
Der Belarus Analytical Digest ist eine gemeinsam produzierte Online-Publikation (sechs Ausgaben pro Jahr) der externe Seite Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen, des Center for Security Studies (CSS) der ETH Zurich, und des externe Seite Center for Eastern European Studies (CEES) an der Universität Zürich. Der Belarus Analytical Digest analysiert die politische, ökonomische und soziale Situation in Belarus im Kontext der internationalen und sicherheitspolitischen Entwicklung des Landes. Alle Beiträge des Belarus Analytical Digest durchlaufen eine fast-track peer review.
Editorial Board: and (beide Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen)
Koordination Layout und Publikation: (Forschungsstelle Osteuropa (FSO) der Universität Bremen)
Die Reihe erscheint in Zusammenarbeit mit der deutschsprachigen Publikation externe Seite Belarus-Analysen.
Alle Ausgaben
Alle Belarus Analytical Digest AusgabenAktuelle Ausgaben
Nr. 008: Belarusian Democratic Opposition
Die Ausgabe befasst sich mit der jüngsten geopolitischen Neuorientierung der belarusischen demokratischen Opposition. Seit den Protesten von 2020 und der russischen Vollinvasion in die Ukraine im Jahr 2022 hat die Opposition ihren Kampf gegen das Regime von Lukaschenka zunehmend als einen Kampf für nationale Souveränität und Emanzipation von russischer Dominanz dargestellt. Ekaterina Pierson-Lyzhina und Radzhana Buyantueva behaupten, dass die im Exil agierende Opposition sich an die EU als wichtigsten Partner und symbolischen Referenzpunkt gewandt hat. Gleichzeitig erzeugt der Umstand, dass man sich auf europäische Hilfe stützt, in Bezug auf Identität, Souveränität und politische Repräsentation neue Abhängigkeiten und Dilemmata.
Nr. 007: Belarusian Elites after Lukashenka
Die Ausgabe beinhaltet eine Analyse von Ryhor Astapenia zu den Aussichten für Lukaschenkas Nachfolge unter belarusischer Elite. Das Regime bleibt personalistisch, doch eine stabile, relativ kompetente herrschende Klasse hat sich herausgebildet. Diese dürfte die Kontrolle nach Lukaschenkas Abtritt bewahren können. Die Macht ist momentan unter fünf Gruppen aufgeteilt: „Familie“, Verwaltungshierarchie, wirtschaftliche Technokraten, Sicherheitsblock und Unternehmerschaft. Die genaue Form eines Machtübergangs ist unklar, schrittweise politische Liberalisierung ist jedoch wahrscheinlich, während der Sicherheitsblock den Status quo verteidigen wird. Extreme Szenarien ausgenommen, dürfte die Macht an die gegenwärtige Elite übergehen.